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Lieblingsmenschen, Schietwetter und ein heißes Rost

Lieblingsmenschen, Schietwetter und ein heißes Rost

Fotos: Chiara Cigliutti, Michaela Kompala, Patrick Schwanz, Antine Yzer, Sebastian Schubbe

Text: Leonie Kantratowicz/Patrick Schwanz



Immer schneller wandert mein Blick über die kleinen Wetter-Animationen in der Wetter-App meines Smartphones. Wolken, Wolken, Sonne und Wolken, Sonne… Sonne?! “Leute!” Holt den Grill raus!” Zweimal klatsche ich in die Hände, wobei ich schon beim Wort “Grill” die Aufmerksamkeit auf meiner Seite habe, und wedel leuchtende Schlieren durch die Luft mit meinem Handy.

Dass direkt hinter dem Sonnen-Symbol vier kleine graue Wolken unheilvoll drohend winzige Pixel-Tropfen über die Abendstunden versprühen, ist längst nebensächlich. Nur die Harten kommen in den Garten – wortwörtlich – und wir sind ja keine Amateure. Wir haben eine Plane. Eine 7x10m große Plane.

Die Wetter-Gefahr ist also gebannt. Es gibt ohnehin viel relevantere Fragen: Wer kommt, was gibt es zu essen und wo ist eigentlich diese Lichterkette?

Die Lichterkette ist bis zum Abend nicht aufgetaucht (ein in Patricks Augen nicht zu akzeptierender Umstand). Dafür jedoch jede Menge liebe Menschen, die Augen machen, so groß wie Autos, als sie an den Bergen von Essen vorbeilaufen, die sich auf den silbern glänzenden Küchentresen reihen. Warm dampfen mehrere Laiber selbstgebackenes Baguette vor sich hin, dieser unbezahlbare Duft von Heimeligkeit wog in sanften Wellen über freudestrahlende Gesichter. Würstchen, Maiskolben und Grillkäse stapeln sich auf großen, dicken Holzplatten, in einer Schale suhlen sich Garnelen in ihrer würzigen Marinade – den ganzen Tag hat Marc in der Küche gewienert, insgeheim ist er wohl der Held des Tages.


Beim Anstoßen ploppen die Flensburger-Flaschen zum einstimmigen “Danke, Marc!” Sebastian, ganz frisch dabei, staunt Bauklötze über die Dimensionen, die diese Spontan-Idee plötzlich annimmt.


Well, that escalated quickly.
Aber wer klotzen kann … der klotzt halt noch mehr.


“Was hast du denn eigentlich alles da drin…?”, fragt Antine und zieht am Saum einer gelb-roten Hängematte, die frech zwischen Frisbeescheiben und einem Kupp-Spiel aus dem Innenraum von Ernestos Bulli hervorlinst. “Naja, alles, was man halt so braucht”, antwortet dieser und greift nach dem Kupp-Spiel. “Alles zum Kaffee machen, alles zum Bacon machen, ein Bett, …” – Wahrscheinlich würde Ernesto in seinem Bulli auch den zweiten Urknall oder ein Collab-Konzert von Wolfgang Petri und David Hasselhoff überleben.

Die Wurfhölzer fliegen beim Kupp überall hin, nur nicht auf die angepeilten Holzklötze. Wir finden uns trotzdem ziemlich knorke und feiern lauthals unsere Skills, während die ersten Tropfen vom Himmel über den Haarschopf kullern.

Ich zähle mich selbst nun ja nicht zu den hoffnungslosen Romantikern, aber zu einem Candlelight-Dinner würde ich trotzdem nicht “Nein” sagen, dachte ich mir, als Patrick fertig war ein Meer aus Kerzen anzuzünden. Vor allem mit nicht auf einem langweiligen Date, sondern mit so vielen netten Menschen.


Während die Spielkinder lautstark beschäftigt waren, hat der Grill langsam seine Temperatur erreicht. Mit einem lauten zischen wird der erste Halloumi strikt getrennt (es sind ja Vegetarier dabei), zu den Garnelen auf den Rost gelegt.

 

Die Dämmerung trägt immer mehr zur Candlelight Stimmung bei und dass der Regen mittlerweile wie aus Kübeln schüttet, sorgt für eine verflucht geile, schmalzige Cosyness. Dazu noch krätige Klänge aus Chiaras riesen Libratone Box, die schön laut sein muss, damit man trotz des Sturms noch etwas hören kann.

Ratz-fatz werden die Schalen, wie bei einem Zeitraffer-Video von Tokios Shibuya-Kreuzung, von der einen, in die andere Ecke gereicht. Genauso schnell werden sie dann auch leer. Baba Ganoush, Guacamole, Garnelen, Kartoffelsalat … für jeden ist was dabei und noch dazu verdammt lecker.

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Gemütlicher kann´s garnicht sein, das sieht man in Marcs Gesicht.

Er hat es sich mit vollem Magen in dem knallblauen Lamzac bequem gemacht.

Da macht es uns auch absolut nichts aus, dass es wie aus Eimern über unseren Köpfen auf die Plane schüttet.

So könnte doch jeder Arbeitstag enden, nur nächstes Mal bitte ohne Regen. Naja aber vielleicht hat der Mega Schauer from Hell™ den schönen Abend noch mehr in unsere Köpfe eingebrannt. Leichter lässt es sich doch daran erinnern, an den Abend an dem wir trotz mortz Regen unter unserer Obi-Plane gegrillt haben.


Baba Ganoush & Guacamole

Baba Ganoush Zutaten:

  • 4 Auberginen

  • 2 EL Tahini

  • 1 Zitrone

  • 3 Stängel Petersilie

  • Olivenöl

  • Salz

 

Zubereitung:

Auberginen waschen, vorne und hinten abschneiden und halbieren. Ofen auf 180 Grad vorheizen, Backpapier auf ein Backblech geben und mit etwas Olivenöl beträufeln. Den Knoblauch schälen. Die Auberginen salzen, mit der Schnittseite auf das Backblech legen und 30 minuten garen.

Die Auberginen von der Haut befreien und im Mixer mit Olivenöl, den Saft von der Zitrone, Tahini und Knoblauch purieren. Mit Salz abschmecken. Die Petersilie waschen, trocknen und fein schneiden. Mit Olivenöl und Petersilie Servieren.

 

Guacamole Zutaten:

  • 2 Avocados

  • 1 Limette

  • 1 Chilli

  • 1 Schalotte

  • Olivenöl

  • Meersalz



Zubereitung:

Avocados schälen, vom Kern befreien und mit einer Gabel auf einem großen Teller zerstampfen. Limettenzeste und Saft über das Avocadomousse geben. Schalotten pellen und fein würfeln. Chilli  entkernen und fein hacken, beides zur Mousse geben. Mit Olivenöl, Meersalz und Pfeffer abschmecken.


Garnelen Spieße, für 4 Spieße

  • 16 White Tiger Garnelen

  • 1 TL Knoblauchpulver

  • 1 TL Currypulver

  • 1 TL Paprikapulver

  • 1 TL Fenchelsamen

  • Olivenöl

  • Meersalz

  • Pfeffer

Zubereitung:

Garnelen waschen, schälen und den Darm entfernen. Nochmals waschen und mit Küchenkrepp trocknen. Aus Olivenöl, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Fenchelsamen, Currypulver, Meersalz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Garnelen marinieren und 2 Stunden ziehen lassen. Aufspiessen und in der Pfanne oder auf dem Grill 2 min pro Seite braten.


Marc´s Nudelsalat

  • 500 g Penne

  • 1 Bund Rucola

  • 200 g Feta

  • 150 g getrocknete Tomaten (im Öl)

  • 4 Knoblauchzehen

  • Olivenöl

  • Salz

  • Pfeffer

 

Zubereitung:

Topf mit Wasser aufstellen und zum kochen bringen, Nudeln ca 8 min bissfest garen. Für das Dressing: Knoblauch pellen und mit Olivenöl und das Öl von den Tomaten pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Feta würfeln und die getrockneten Tomaten fein schneiden. Rucola waschen, trocknen und  grob schneiden. Alles vermengen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.


Omas Kartoffel-Gurken Salat

  • 300 g Kartoffeln, festkochend

  • 2 Bio Salatgurken

  • 2 Knoblauchzehen

  • Pflanzenöl

  • Salz

 

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und mit der Schale kochen. Abgießen und noch warm pellen. Gut auskühlen lassen. Kartoffeln in feine scheiben schneiden. Gurke waschen, schälen und auf einer Reibe, fein in Scheiben hobeln. Gurken zu den Kartoffeln geben, Knoblauch pellen und fein hacken, ebenfalls zugeben. Mit Pflanzenöl und Salz abschmecken.


Guten!


In Season: Kürbis

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BURGER TASTING HAMBURG – Brooklyn Burger Bar

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